Programm

Morgen Nachmittag Abend

REGISTRIERUNG UND KAFFEE

ERÖFFNUNG

  • Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen
  • Harald Emigholz, Präses der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven 
  • "Das Ende des Wachstums?" – Prof. Dr. Henning Vöpel, Geschäftsführer und Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI)

FORUM

Sicherheit und Verantwortung

  • Botschafter Dr. Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz
  • Dr. Hans Fabian Kruse, Vize-Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen e.V.

Moderation: Christoph Lanz, Journalist

MITTAGSEMPFANG

KAMINGESPRÄCHE

Exportkontrolle in Zeiten globaler geopolitischer Herausforderungen

Wohin entwickelt sich die Exportkontrolle in Zeiten globaler Krisenherde im Spannungsfeld von politischer Sicherheit und wirtschaftlicher Freiheit? So lautet die Leitfrage der Diskussion, die durch den Beitrag unserer Referentinnen und Referenten beleuchtet wird. Angesprochen werden Themen wie die Wirksamkeit der Sanktionen und deren Konsequenzen auf deutsche Unternehmen sowie die Gestaltung des Exportkontrollregimes.

  • Ingrun Retzlaff, Legal Compliance, Biesterfeld International GmbH

  • Dr. Arnold Wallraff, Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

  • Frank Görtz, Director International Trade, Lufthansa Technik AG

  • Dr. Bernhard Schlagheck, Beauftragter für Exportkontrolle, Auswärtiges Amt

Moderation: Prof. Dr. Hans-Michael Wolffgang, Universität Münster


Verantwortung in der Lieferkette

In einem Kontext der Internationalisierung von Produktionsprozessen, gewinnt die Verantwortung von global-agierenden wirtschaftlichen Akteuren an Bedeutung. Regierungen, Unternehmen, NGOs verpflichten sich dabei Nachhaltigkeitsstandards und Regulierungen zu entwickeln. Doch unterscheiden sich die jeweiligen Vorstellungen häufig, was oft zu einer Gegenüberstellung von Wirtschaft und Nachhaltigkeit führt. Wie kann dieser Antagonismus überwunden werden? Können ordnungspolitische Grundvorstellungen der Politik durch verbindliche Lieferkettenregulierungen durchgesetzt werden? Wo beginnt und wo endet die Verantwortung global agierender Unternehmen?

  • Fritz A. Grobien, Immediate Past President der Bremer Baumwollbörse, geschäftsführender Gesellschafter der Albrecht, Müller-Pearse & Co. Trade GmbH & Co KG, Bremen

  • Renate Hornung-Draus, Geschäftsführerin und Abteilungsleiterin EU und Internationale Sozialpolitik – Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Berlin

  • Jens Nagel, Hauptgeschäftsführer der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE), Berlin

  • Magnus Schmid, Sekretariat Bündnis für nachhaltige Textilien Programmkomponenten-Leiter Umsetzung und Internationalisierung, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

  • Achim Lohrie, Direktor Unternehmensverantwortung Tchibo GmbH, Hamburg

Moderation: Dr. Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V.


Russland: Wie geht es weiter? Eine – nicht nur wirtschaftliche – Betrachtungsweise.

Mit einer konsequenten Modernisierungs- und Reformpolitik könnte sich Russland zu einem der interessantesten Wirtschaftspartner Deutschlands entwickeln. Darauf hoffen sehr viele Unternehmen. Zur Zeit liegt der deutsche Außenhandelsumsatz mit Russland jedoch lediglich an 13. Stelle in der Rangfolge der Zielstaaten der deutschen Außenwirtschaft. Unter dieser Betrachtung konkurriert das Land mit Spanien und Ungarn. Gleichzeitig verfolgt Russland in Europa eine Politik, die völkerrechtswidrige Grenzverschiebungen gegenüber der Ukraine mit einschließt. Die daran anknüpfenden gegenseitigen Wirtschaftssanktionen belasten die Beziehungen zwischen Europa und Russland nachhaltig. Belastend hinzu kommen, neue auf gegenseitige Abschreckung beruhende Maßnahmen der Sicherheitspolitik von Nato und Russland. 
Wie definiert Russland eigentlich seine eigene Zukunft? Ist die Besinnung auf einen besonderen russischen Weg u.a. aus dem historischen Blickwinkel zukunftsfähig? Welche Bedingungen müssten erfüllt sein, damit Russland und die Europäische Union ein gegenseitiges Verständnis entwickeln können, das Voraussetzung für eine langfristige Partnerschaft ist?


  • Prof. Wolfgang Eichwede, Gründungsdirektor der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen

Moderation: Tobias Baumann, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

KAFFEEPAUSE

KAMINGESPRÄCHE

Cybersicherheit und Datenschutz im internationalen Geschäft

Sicherheit im nationalen und internationalen Datenverkehr ist im Laufe der letzten Jahre zur Grundvoraussetzung für eine blühende außenwirtschaftliche Geschäftslage geworden. Die Rolle des Staates in der Gewährleistung des sicheren digitalen Handelsraums hat sich zwar ausgebaut, dennoch ist sie nicht hinreichend. Wie können Sie also als Unternehmen Ihre Daten schützen, welche Sicherheitsstandards sind dabei zu beachten? Wie können datensicherheitsbedingte Risiken versichert werden? Welche Aussichten bestehen, die unterschiedlichen Datenschutzphilosophien diesseits und jenseits des Atlantiks in Einklang zu bringen, insbesondere beim Schutz personenbezogener Daten?

  • Ulrich Grieshaber, Fachverantwortlicher Cyber-Risiken, Nordwest Assekuranzmakler, GmbH & Co. KG, Bremen

  • Rudolf Klassen, Prokurist, Bereichsleiter IT Services, dbh logistics IT AG, Bremen

  • Paul Nemitz, Direktion Grundrechte und Unionsbürgerschaft, EU Kommission



  • Uwe Claaßen, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport - Wirtschaftsschutz -

Moderation: Lukas Linke, ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. Fachverband Sicherheit – Bereich IT- und Cybersicherheit 


Herausforderungen für die staatliche Exportkreditversicherung

Als drittgrößte Exportnation ist Deutschland, ihr Wohlstand und Arbeitsmarkt vom Außenhandel sehr abhängig. Vor allem in Ländern mit erhöhtem Risikopotenzial könnten deutsche Unternehmen stärker eingreifen und exportieren. Dieses Kamingespräch wird sich der Frage der Zukunft des deutschen Exportförderungsmodells widmen. - Welche Förderkriterien kann der Bund entwickeln um die Deckungspolitik effizienter zu gestalten und die deutsche Außenwirtschaft zu stärken? Welche Entwicklungen und neue regulatorische Rahmwerke hat die Krise nach sich gezogen? Könnten auf europäische Ebene bestimmte Exportförderung gestaltet werden ohne an Flexibilität und Unabhängigkeit zu verlieren?

  • Micha C. Härcke, Head of Export Finance, CCC Machinery GmbH, Hamburg

  • Werner Schmidt, Managing Director, Head of Structured Trade & Export Finance Germany. Deutsche Bank AG, Frankfurt



  • Edna Schöne, Vorstand, Euler Hermes AG, Hamburg



  • Jens O. Haupt, Head of Financial Services, SMS Siemag AG


Moderation: Stefan W. Dircks, Vorsitzender des Bundesverbandes des Deutschen Exporthandels e.V. und Vorsitzender des BGA-Außenwirtschaftsausschusses, Geschäftsführer der Terramar GmbH, Hamburg





Deutschland: Investitionsland – Wie attraktiv ist unser Standort für ausländische Unternehmen?



Noch zur Jahrhundertwende ist Deutschland als "kranker Mann" Europas wahrgenommen worden. Demgegenüber weisen heute viele Benchmarks unser Land als eine der erfolgreichsten und lebenswertesten Wirtschaftsregionen aus. Ausländische Unternehmen nutzen die Standortvorteile Deutschlands und investieren in Joint-Ventures, Forschungs-, Vertriebs- und Produktionsstätten. Welche Erkenntnisse lassen sich aus der Arbeit von Germany Trade & Invest, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland, für eine Positionierung des Standortes Deutschland gewinnen?



  • Achim Hartig, Managing Director Germany Trade & Invest



  • Prof. Dr. Christoph Lattemann, Jacobs University


Moderation: Dr. Jürgen Friedrich, Geschäftsführer Germany Trade & Invest

FESTABEND / PREISVERLEIHUNG

Grußwort:

  • Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen
  • Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie
  • S.E. Herrn Philippe Etienne, Botschafter der Französischen Republik in Deutschland

Preisverleihung:

  • Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH e.V.)

EMPFANG

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